Geänderte Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe ab 2026

Mit Beginn des Jahres 2026 gelten für alle Wertstoffhöfe des KUFi neue Öffnungszeiten. Alle Wertstoffhöfe haben ab diesem Zeitpunkt die gleichen Öffnungszeiten,
nur die Öffnungstage unterscheiden sich. Am Montag bleiben nun alle Höfe geschlossen.

Die drei großen Wertstoffhöfe Marktredwitz, Selb und Wunsiedel haben folgende Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag            12:00 – 17:30 Uhr

Samstag                             09:00 – 12:00 Uhr


Der Wertstoffhof Tröstau behält seine Öffnungstage, schließt sich aber den allgemeingültigen Öffnungszeiten an.

Dienstag und Freitag          12:00 – 17:30 Uhr

Samstag                             09:00 – 12:00 Uhr


Alle übrigen Wertstoffhöfe haben wie bisher im wöchentlichen Wechsel geöffnet. Welche Wochen kurze und lange sind, steht ab dem Jahreswechsel auf den neuen Schildern am Eingang der Wertstoffhöfe, auf unserer Homepage und in der KUFi App.

KURZE WOCHE                    

Mittwoch und Freitag          12:00 – 17:30 Uhr

 

LANGE WOCHE                   

Dienstag und Donnerstag   12:00 – 17:30 Uhr

Samstag                             09:00 – 12:00 Uhr


Bad Weißenstadt, Marktleuthen, Schirnding und Thiersheim

→ Kalender Öffnungszeiten 2026
( starten im Jahr 2026 am Samstag, 03.01.2026 mit einer LANGEN WOCHE )

Arzberg, Kirchenlamitz, Röslau und Schönwald

→ Kalender Öffnungszeiten 2026
( starten im Jahr 2026 am Freitag, 02.01.2026 mit einer KURZEN WOCHE )

 

Verschiebung der Leerungstermine

Ab 15. Dezember 2025 kann es aufgrund der Weihnachtsfeiertag und des Jahreswechsel zu Verschiebungen der Leerungsterminen für die Restmüll,- Papier- und Biotonnen kommen.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge, sich rechtzeitig in Ihrem Umweltfahrplan oder in der KUFi App über die Abfuhrtermine zu informieren. 

Sperrmüll Online

Im November 2025 startet im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge wie bereits angekündigt Sperrmüll Online.

Die Abholung oder Selbstanlieferung von Sperrmüll kann ab dem 3. November 2025 nur noch digital über unsere Homepage beantragt werden. Schriftliche Anträge können ab diesem Zeitpunkt nicht mehr bearbeitet werden.

Pro Kalenderjahr sind wie bisher zwei Sperrmüllanmeldungen möglich. Die Sperrmüllmenge ist auf zehn Gegenstände je Anmeldung beschränkt und es werden nur die angemeldeten Gegenstände an- oder mitgenommen.

Für die Abholung des Sperrmülls durch das KUFi fällt ab 3. November 2025 eine Kostenbeteiligung von 20,00 € an.

Es ist auch möglich den Sperrmüll persönlich bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft Fichtelgebirge mbH & Co. (AWF), Am Plärrer 1 in 95707 Thiersheim anzuliefern. Dies muss ebenfalls im Vorfeld online beantragt werden. Die Kostenbeteiligung verringert sich bei dieser Variante auf 8,00 €.


Und so funktioniert es

Klicken Sie auf der Startseite der KUFi Homepage den Button Sperrmüll.

Treffen Sie Ihre Auswahl, ob sie eine Sperrmüllabholung oder eine Selbstanlieferung wünschen.

Nach Eingabe der persönlichen Daten und der Sperrmüllgegenstände startet der Bezahlvorgang.
Ist der Bezahlvorgang erfolgreich abgeschlossen, wird der Sperrmüllantrag automatisch an das KUFi übermittelt und eine Bestätigungs-E-Mail an den Antragsteller versendet.

Bei einer Selbstanlieferung kann der Sperrmüll nach Erhalt der Bestätigungs-E-Mail zu den regulären Öffnungszeiten bei der AWF in Thiersheim angeliefert werden.

Sperrmüllanträge die bis zum Starttermin von Sperrmüll Online beim KUFi eingehen, werden noch nach der bis dahin geltenden Regelung bearbeitet.

Biomüllbeutel in der Biotonne

Durch verschiedene Presseartikel zum Thema Plastik in der Biotonne, sind einige Unklarheiten aufgetreten.

Ab Mai 2025 gelten in Deutschland strengere Regeln für den Biomüll. Im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge hat sich aber in Bezug auf die Biotonne grundsätzlich nichts geändert.

Die strengeren Regeln betreffen den Anteil an Fremd- und Störstoffen in der Biotonne. Dieser Anteil muss verringert werden. Fremd- und Störstoffe in der Biotonne sind zum Beispiel Kunststoffe, Stein, Glas, Keramik und Metalle. Diese Fehlwürfe sollen ab jetzt auch im Landkreis Wunsiedel verstärkt kontrolliert werden.


Warum das alles?

Biologische Abfälle sind keineswegs wertloser Müll, sondern wertvolle organische Ressourcen, aus denen unter anderem hochwertiger Kompost, Blumenerde oder Ökostrom hergestellt werden können. Die richtige Mülltrennung ist daher die wichtigste Voraussetzung.

Aber was ist mit den kompostierbaren Biomüllbeuteln?

Mittlerweile gibt es zahlreiche Biomüllbeutel zu kaufen. Neben Papiertüten und -säcken aus Papier, sind zum Beispiel auch solche aus Maisstärke erhältlich.
Beide stellen für den Verwerter unserer Bioabfälle kein Problem dar.


Zur besseren Unterscheidung gegenüber herkömmlichen Plastiktüten tragen nun alle kompostierbaren Biomüllbeutel und -säcke das sogenannte Keimlingslogo (siehe Abbildung). Durch das Keimlingslogo wird die Verwendung dieser Biomüllbeutel und -säcke im Landkreis Wunsiedel als eindeutig richtig erkannt.

Für den Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge gilt daher, verwenden Sie Biotüten und -säcke aus Papier oder kompostierbare Biomüllbeutel
und -säcke mit dem Keimlingslogo.

 

Sollten doch Unklarheiten bestehen oder Fragen in Bezug auf die Biotonne und die richtige Mülltrennung vorhanden sein, können Sie sich an unsere Abfallberatung wenden.

Wettschulden sind Ehrenschulden

Ein leichtfertiger Satz, im Spaß gesagt, kann oft große Auswirkungen haben. Das hat auch Landrat Peter Berek beim Tag der offenen Tür im Landratsamt im Sommer dieses Jahres erfahren dürfen. Beim Besuch des KUFi, hatte sich der Landrat leichtsinnigerweise auf eine kleine Wette eingelassen – und verloren. Was war passiert?

Das KUFi-Team präsentierte sich mit einem unserer Müllautos, bei dem die Besucherinnen und Besucher selbst versuchen konnten, die Tonne am Wagen zu platzieren und korrekt in der Hebevorrichtung zu verankern, so dass die Tonne hätte geleert werden können. Gar nicht so einfach, musste auch Peter Berek feststellen und sagte beim dritten Versuch den fatalen Satz: „Wenn es jetzt nicht klappt, dann fahre ich eine Tour mit Euch!“


Am Freitag ist nun es soweit. Auf der sogenannten „Rosentour“ in Marktredwitz wird der Landrat hinten auf dem Wagen stehen und die bereitstehenden Biotonnen leeren. Entsprechende Warn- und Schutzkleidung hat er bereits bekommen, eine Einweisung steht noch an.

„Bei der Tour durch die Rosensiedlung in Marktredwitz sammeln wir rund sieben Tonnen Biomüll. Insgesamt gilt es, gemeinsam mit einem KUFi-Kollegen, rund 300 Tonnen in den Wagen zu leeren. Da weiß man, was man gemacht hat“, schmunzelt Vorstand Martin Mayer, wird dann aber sofort wieder Ernst. Denn auch er hat sich bereit erklärt, in den kommenden Wochen eine Tour zu begleiten. „Schauen wir mal, wer von uns beiden sich besser anstellt. Ich gehe davon aus, dass wir beide möglicherweise etwas an unsere Grenzen stoßen könnten.“

Landrat Peter Berek zeigt sich im Vorfeld der Aktion hochmotiviert: „Ich werde mein Bestes geben und versuchen, die KUFi-Kollegen nicht unnötig aufzuhalten“, grinst er. „Letztendlich geht es mir natürlich darum, einen möglichst guten Job zu machen. Aber auch darum zu zeigen, wie hart die Jungs täglich für uns Bürgerinnen und Bürger im Landkreis arbeiten.“


Treffpunkt war das Betriebsgelände des KUFi. Nach einer Unterweisung durch den stellvertretenden Fuhrparkleiter, ging es dann um 06:00 Uhr auf Tour.

Nach über vier Stunden Einsatz zeigt sich der Landrat begeistert. ‚‚Ich wollte einen guten Job machen und natürlich auch zeigen, wie hart die Jungs täglich für uns Bürgerinnen und Bürger in Landkreis arbeiten. Mein Respekt – ein tolles Erlebnis.’’

Wir sind uns einig, der Landrat hat einen guten Job gemacht. Danke für den Einsatz und die tolle Aktion Landrat Peter Berek. 😊👍😉

Gebührenanpassung 2023

Das KUFi erhebt für die Benutzung der Abfallentsorgungseinrichtungen Gebühren. Mit diesen Gebühren wird nicht nur die Abfuhr und Entsorgung von Rest- und Biomüll, sowie von Altpapier finanziert. Die Gebühren decken auch viele weitere Entsorgungsmaßnahmen und Abgabemöglichkeiten ab. Insbesondere sind hier der Betrieb und Unterhalt von 12 Wertstoffhöfen, die Sperrmülllabfuhr und die Annahme von Problemstoffen zu nennen.

Bereits zum 1. Juli 2022 war das KUFi gezwungen, eine Gebührenerhöhung vorzunehmen. In den Beratungen des Verwaltungsrates des KUFi und des Kreistages zu der Gebührenanpassung wurde von der Verwaltung bereits darauf hingewiesen, dass weitere Einsparungsmaßnahmen und Gebührenanpassungen erforderlich werden.


Vor allem sollen nach dem Verursacherprinzip die Nutzer oder Verursacher zusätzlicher Leistungen verstärkt zur Kostendeckung dieser Leistungen verpflichtet werden. Für die Bürgerinnen und Bürger insgesamt wird dadurch die Kostenverteilung gerechter. Zum 1. Januar 2023 treten folgende Änderungen und Anpassungen in Kraft:

  • In den Wertstoffhöfen ist die kostenlose Annahme von Bauschutt nur noch bis zu einer Menge von 100 l je Anlieferer und Tag möglich. Größere Bauschuttmengen müssen kostenpflichtig über gewerbliche Annahmestellen entsorgt werden.
  • Die Jahresgebühr für die Gartenabfallkarte wird auf 20,00 € angehoben.
  • Die Gebühren für Windelsäcke werden moderat erhöht. Für die Erstausgabe wird die Gebühr auf 50,00 € erhöht und für die Zweitausgaben auf 20,00 €. Ist von den Bürgerinnen und Bürgern die postalische Zustellung gewünscht, wird eine Versandpauschale von 7,00 € je Sendung berechnet.
  • Die Gebühr für den Kauf von Restmüllsäcken wird auf 5,00 € / Stück festgelegt.
  • Die Gebühren für die Ablagerung von Abfällen auf der Deponie Sandmühle wurden je nach Belastung und Schwierigkeitsgrad beim Einbau erhöht. Die genauen Deponiegebühren können beim KUFi erfragt werden.

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge um Verständnis für diese Maßnahmen. Leider ist es aber nicht mehr möglich, die genannten Leistungen allein aus den regulären Müllgebühren zu finanzieren, eine höhere Beteiligung der Verursacher ist unumgänglich.

Im Verlauf des Jahres 2023 wird noch eine pauschale Gebühr für die Inanspruchnahme der Sperrmüllabfuhr bzw. für die Abgabemöglichkeit von Sperrmüll bei der AWF eingeführt. Diese Gebühr soll aber erst mit der Einführung eines „Onlineantrages“ erhoben werden. Da derzeit die IT-Dienstleister erheblich ausgelastet sind, kann dieser Service noch nicht zum Jahresbeginn angeboten werden. Nähere Informationen dazu werden wir zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Gebührenanpassung 2023

Die Müllmengen steigen in allen Bereichen, insbesondere im Bereich Biomüll, Sperrmüll und auch bei den Gartenabfällen fallen immer größere Mengen an, die durch das KUFi entsorgt werden müssen und die somit auch höhere Kosten verursachen. Zudem sind die Preise in allen Bereichen gestiegen – davon ist, wie jeder Privathaushalt und jedes Unternehmen, auch die Abfallwirtschaft betroffen. In den beiden letzten Jahren haben sich außerdem aufgrund der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine die Rahmenbedingungen erheblich verschlechtert. Eine merkliche Gebührenerhöhung ist deshalb unausweichlich.

Der Verwaltungsrat des KUFi hat mit Zustimmung des Kreistages Wunsiedel im Fichtelgebirge die Erhöhung der Müllgebühren um 28 % beschlossen. Die Erhöhung tritt zum 01.07.2022 in Kraft.

Das KUFi wird die neuen Gebührenbescheide zum 01.07.2022 versenden. Die erste Abbuchung der neuen Gebühren erfolgt am 15.08.2022, also wie gewohnt Mitte des jeweiligen Quartals.

Gebühren für Restmüllbehälter inkl. Papier bei Eigenkompostierung pro Monat

60 Liter
80 Liter
120 Liter
240 Liter
770 Liter
1100 Liter
10,70 €
15,50 €
22,80 €
44,60 €
135,70 €
188,20 €

Gebühren für Restmüllbehälter inkl. Papier und Biotonne pro Monat

60 Liter
80 Liter
120 Liter
240 Liter
770 Liter
1100 Liter
12,30 €
18,00 €
26,40 €
51,50 €
156,80 €
218,90 €

Zuschuss zu Mehrwegwindeln

Mehr Tempo ist gefragt bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie – auch das KUFi unterstützt und fördert Maßnahmen zur Abfallreduzierung.

Der Verwaltungsratsvorsitzende des Kommunalunternehmens, Landrat Peter Berek und Vorstand Kurt Ernstberger, freuen sich daher mitteilen zu dürfen, dass es künftig im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge einen Zuschuss beim Kauf von Mehrwegwindeln geben wird.

Einwegwindeln sind zwar praktischer, da sie nicht gewaschen werden müssen, jedoch belasten die chemisch erzeugten Wegwerfprodukte unsere Umwelt. Immer mehr junge Eltern setzten im Sinne von Abfallvermeidung und Ressourcenschonung wieder auf den Einsatz von Mehrwegwindeln.

Der Verwaltungsrat des KUFi hat deshalb die Gewährung eines Zuschusses für den Kauf von Mehrwegwindeln für Babys bis zum zweiten Lebensjahr beschlossen. Der Zuschuss beträgt einmalig 25 % der Anschaffungskosten, höchstens jedoch 100,00 € pro Kind. Der Zuschuss wird ab 1. Januar 2022 gewährt.