Beratung bei der Entsorgung

von Gebäudeabbrüchen und Altlasten

Abbruch von Gebäuden

- Ein Abfallproblem

Ein ungeordneter Abriss von Gebäuden ist nicht mehr möglich.
Vor Abbruchbeginn müssen alle beweglichen Einrichtungen sowie nicht-mineralischen Bestandteile der Gebäude so gut wie möglich entfernt werden:
darunter fallen Fenster, Türen, Heizkörper, Rohre, Elektromaterialien, Kunststoffe, Bleche, usw.
Belastete Gebäudeteile müssen erkannt, gesondert rückgebaut und entsorgt werden:
- Asbestzementplatten wurden früher häufig für Dächer und Fassadenverkleidung verwandt, deren Fasern stark krebserregende Wirkung haben.
- Schwarzanstriche, Schweißbahnen, Teerpappen ebenso wie Teerkork, der früher als Isoliermaterial verwendet wurde, enthalten Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).
Die gleichen Schadstoffe finden sich auch in der stark verrußten Innenmauerung von Kaminen.
- Fugen und Dichtungsmassen, insbesondere aus den 70iger Jahren, enthalten in großen Mengen an polychlorierten Biphenylen (PCB), welche ausgasen und zu hoher Raumluftbelastung führen; besonders belastet sind Akustikdeckenplatten.
- Für Fehlbodenschüttungen, das heißt als Einlage in Fußböden und Holzdecken, wurden Aschen und Schlacken verwendet, die meist hohe Schwermetallanteile haben.
- Im gewerblichen Bereich können durch Umgang mit Schadstoffen erhebliche Verunreinigungen der Bausubstanz erfolgt sein, die durch Probenahmen und entsprechende Analysen erst identifiziert werden müssen.  
Nähere Hinweise über bau- und abfallrechtliche, aber auch immissionsschutzrechtliche Grundlagen bei Abbrüchen, einschließlich der zuständigen Ansprechpartner im Landratsamt, gibt das Merkblatt zum Umweltschutz bei Abbrucharbeiten. 

Nach dem Abbruch wird Altholz vom Dachstuhl, von den Zwischendecken, von Türen und Fenstern usw., welches infolge der Behandlung auch Schadstoffe enthalten kann, zur getrennten Entsorgung und Verwertung bereitgestellt.
Altmetalle werden vom Schrotthändler der Wiederverwertung zugeführt.
Unbelasteter Ziegel- und Betonbruch werden als Wegebaumaterial, als Frostschutzunterbau oder als Betonzuschlagstoff wiederverwertet.

 

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